Städtetour: Venezia



Ciao,
am 26. Juli ging es für eine Freundin und mich morgens um 4Uhr von Rimini nach Venedig (der Post zu Rimini folgt die Tage). Als Haltestelle hatten wir Rimini Centro Studi gewählt und für einen Preis von insgesamt 14€ für die Hin- und Rücktour nimmt man das frühe Aufstehen um 2 Uhr morgens definitiv in Kauf. Wie kommt man denn sonst nochmals so günstig nach Venedig? Wir haben uns dann für 3 Uhr ein Taxi bestellt, was uns an unserem Hotel abholte und uns zur Haltestelle brachte. Dort warteten wir dann knapp 40 Minuten in der Kälte, als um 4:15 Uhr dann endlich der lang ersehnte Bus kam. Vorher ging es nach Bologna, dann nach Padua und letztendlich kamen wir mit etwas Verspätung um 8:25 Uhr in Mestre, einem Vorort Venedigs, an. Für 1,50€/2 Personen ging es dann für meine Freundin und mich mit dem Bus (Linie 2) nach Venezia.



Dieser wundervolle Ausblick begrüßte uns am Morgen. Wir waren beide total überwältigt und haben so viele Fotos gemacht. Es ist einfach komisch, dass dort kein einziges Auto fährt, da die Gassen einfach so eng und verschachtelt sind. Dort geschieht alles per Kanal. Man weiß ja, dass Venedig für die Gondeln bekannt ist, jedoch fasziniert es einen sehr. 
Man hatte den Eindruck, dass Venedig ein einziges Labyrinth ist, da man keine Freifläche hat, über die man schauen kann und sich einen Überblick verschaffen kann. Alle Häuser sind gleich hoch und es sah auch an jeder Ecke nahezu gleich aus. Mithilfe von Google Maps lässt sich dies aber recht leicht lösen. Zusätzlich hängen auch noch diverse Schilder aus, die zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten führen.






Für Venedig hatte ich mir auch extra ein farblich passendes Kleid ausgewählt, was ich vor Monaten im Zara gekauft habe. Es fiel mir auch sehr schwer, einen Kånken auszusuchen...Die Wahl fiel dann auf den Senfgelben, da der gut mit den Farben der Gassen harmoniert (firstworldproblems)... 
Zuerst irrten wir planlos durch die Stadt, da alles so schön aussah. Wir landeten dann in einer abgelegeneren Gasse, was aber nicht schlimm war, denn dort waren fast keine Touristen. Trotzdem fanden wir einen Souvenirstand, wo wir dann einen Magneten als Andenken kauften. Ich habe auch noch zwei Postkarten und zwei Briefmarken mitgenommen, doch die Suche nach einem geeigneten Briefkasten gestaltete sich als schwierig. In Italien ist es nämlich so, dass die nicht wie in Deutschland eine Post haben, sondern viele (GPS, Friend Post und mehr). 




Ich hatte es zu spät gesehen und der Verkäufer aus dem Tabakladen hatte mir welche von Friend Post verkauft, die man jedoch nur in die dafür vorhergesehenen Briefkasten werfen kann. Wir suchten bestimmt sechs Stunden nach dieser kleinen Box, die ganz versteckt in einem Kiosk am Bahnhof stand. Sorry Oma, wenn deine Karte nicht ankommt. Jedenfalls habe ich dir natürlich eine geschrieben!! 
Wie man sehen kann ist so eine Gondelfahrt, die über 80€ kostet, nichts Besonderes, wenn sich ein Stau auf dem Kanal bildet. 



Mittags ging es dann zum Marktplatz, wo sich so unglaublich viele Touristen getummelt haben. Ich kann es gar nicht beschreiben, so etwas habe ich noch nie zuvor gesehen! Wir haben uns aber nicht so lange auf dem Platz aufgehalten, da es laut und heiß war. Außerdem hatten wir ziemlich "Angst" vor Taschendieben- besonders wenn man mit einer Spiegelreflex herumläuft. 






Gegessen haben wir in einer kleinen Pizzeria in der Nähe des Canal Grande, wo wir echt über den Tisch gezogen wurden... Die Pizza hat nicht so viel mit etwa 7€ gekostet, aber das Restaurant hat dann noch 12% Service und 4€ für unseren Platz berechnet. Einfach nur dreist, aber ansonsten ist Venedig gar nicht so teuer, wie alle immer erzählen.
Es hat auch gar nicht gestunken, was uns viele auch gesagt haben. 





Wir waren auch noch die typischen Touristen, denn wir haben uns Masken gekauft, die wir dann natürlich auch für ein Foto getragen haben! Man hätte meinen können, dass wir so 8 Jahre alt sind, aber Hauptsache, wir hatten unseren Spaß! 
Nun hängt die Maske bei mir an der Wand und erinnert mich an den schönen Tag! 








Zum Abschluss noch der Fail meines Lebens:
Wir fuhren mit dem Bus dann wieder nach Mestre, weil dort abends um 21 Uhr unser Flixbus nach Rimini abfuhr. Davor waren wir noch in einem Supermarkt, wo ich mir Himbeeren, Trauben und "Honigmelone" gekauft habe. Die abgepackte, orangene und vermeintlich süße Honigmelone entpuppte sich dann als Kürbis. Auf der Verpackung stand Zucca, was Kürbis auf Italienisch heißt, aber wer weiß das schon. Vor allem stand die "Honigmelone" direkt neben der Ananas. Jedenfalls bin ich fähig, zu überleben... 
Nachts kamen wir dann um 1 Uhr wieder in Rimini an und um 2 Uhr nachts waren wir dann nach einem Fußmarsch wieder im Hotel.
Es war anstrengend, aber es hat sich gelohnt! 
Mille grazie!

Kommentare:

  1. Total schöner Reisebericht.
    Ich war letztes Jahr auch in Venedig und ich fand es wunderschön. :)


    LG Anne <3

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  2. Ich liebe Venedig, einfach eine ganz besondere Stadt. Ich war oft da, wenn ich Urlaub in Italien gemacht habe. Sehr sehr schön ist es auch Abends, wenn die Touristenströme weniger werden und überall die Lichter angehen.

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Thanks for your feedback! x Melle

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